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Nova Scotia
Nova Scotia ist die östlichste Provinz Kanadas. Sie liegt direkt am Atlantik. Die Hauptstadt von Nova Scotia ist Halifax. Nova Scotia gehört zum englischsprachigen Teil Kanadas. Auf einer Fläche von über 55.000 km² leben ca. 913.000 Einwohner; Nova Scotia gehört damit zu einem recht dünn besiedelten Teil Kanadas. Wenn man sich die Städtenamen ansieht, die man in Nova Scotia finden kann, lässt dies Rückschlüsse auf die ersten Siedler dieses Gebietes zu. Städte wie Lunenburg lassen darauf schließen, dass hier Nachfahren von Siedlern aus dem deutschen Lüneburg wohnen. Städte wie Liverpool, Truro, New Glasgow und Chester zeigen, dass hier früher britische Auswanderer siedelten. Zur Zeit der ersten Siedler war es üblich, neue Siedlungen nach den Heimatorten zu benennen, aus denen die Siedler kamen. Da die Natur der Natur in England sehr ähnlich ist, fühlten sich die ersten Siedler hier sicherlich ziemlich schnell heimisch.
Die klimatischen Bedingungen in Nova Scotia sind sehr hart, es gibt im Jahr Temperaturunterschiede von ca. 30°C. Während es im Sommer selten wärmer als 25°C wird, kann die Temperatur im Winter gut -10°C erreichen. Allerdings sorgen sehr milde Temperaturen im Herbst für den wunderschönen Indian Summer, den man auch in den Neuenglandstaaten der USA beobachten kann. Für einige Wochen sind die Bäume der Gegend dann in herrliche Gold- und Brauntöne getaucht, die das Licht warm und golden erscheinen lassen. Die Haupteinnahmequelle der Menschen auf Nova Scotia ist der Ackerbau und der Obst- und Gemüseanbau. An der Atlantikküste findet man viel Fischerei. Doch auch der Tourismus hat, wegen der einzigartigen Natur und der schönen Städte, eine großen Anteil am wirtschaftlichen Leben von Nova Scotia.
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